„Selig seid ihr …“ Wir denken nach über das Glück. Wie Matthäus von Jesus spricht.

Eine Unterrichtsreihe zu den Seligpreisungen Jesu nach Mt 5, 3-10

In dieser Unterrichtsreihe versuchen Schülerinnen und Schüler zunächst, dem Wort Glück auf die Spur zu kommen. Sie beginnen bei eigenen Glücksvorstellungen und spiegeln diese an Sprichworten, Bildern und Impulsen. Alle Eindrücke werden auf einem großen Plakat festgehalten. Es entsteht ein bunter Teppich von Bildern, Symbolen, Sprüchen und eigenen Gedanken.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler Tipps für die Suche nach dem Glück erarbeitet haben, beschäftigen sie sich nun mit den Seligpreisungen („Glückspreisungen“) Jesu und stellen fest: Jesus spricht anders vom Glück.

Die Unterrichtsreihe von Nadine Klimbingat und Horst Heller benötigt etwa 5 Unterrichtsstunden. Sie wurde im relilab-Impuls als Teil 4 einer Serie zu Jesusgeschichten der Evangelien präsentiert, die Prof. Peter Busch, Brigitte Beil und Horst Heller entwickelt haben.

Die Ausarbeitung ist für den Unterricht in den Klassenstufen 4 bis 6 konzipiert. Der didaktische Zugang eignet sich aber auch für ältere Lerngruppen.

Selig seid ihr …“ Wie Matthäus von Jesus erzählt
Die Rettung im Sturm. Wie Markus von Jesus erzählt
Jesus feiert mit Zachäus. Wie Lukas von Jesus erzählt
Das Licht der Welt. Wie Johannes von Lukas erzählt

Baustein 1UnterrichtsschritteDidaktischer Kommentar | Materialien
Dem Glück auf die Spur kommen (1)SuS ordnen einen „Buchstabensalat“ an der Tafel.G – L – Ü – C – K
SuS hören Erläuterungen zu einer Stationenarbeit mit fünf Stationen.An fünf Stellen im Klassenraum finden sich Nachdenkaufgaben zur Frage nach dem Glück. Die Lehrperson liest zunächst sämtliche Aufgaben vor.
M 1a Nachdenkaufgaben 1 bis 5
SuS gehen mit einem Mitschüler / einer Mitschülerin zu einer selbstgewählten Station und bearbeiten die gewählte Aufgabe. Die Ergebnisse halten sie auf kleinen Karten fest.Sie bearbeiten 1 bis 3 Nachdenkaufgaben.
M 1b Antwortkarten für Nachdenkaufgaben 1 bis 5
Die Gruppen, die dies wünschen, tragen ihre Ergebnisse vor und befestigen ihre ausgefüllten Karten auf dem Plakat. Sie „knüpfen“ am Assoziationsteppich.Assoziationsteppich: Auf einem Plakat sind 42 quadratische Felder (12 x 12 cm) eingezeichnet.
Bis zu 10 Felder können in diesem Schritt belegt werden. Die mittleren acht Felder des Plakates bleiben zunächst noch frei.
Dem Glück auf die Spur kommen (2) SuS hören die Erläuterung einer weiteren Stationenarbeit. An den gleichen Stellen im Klassenraum finden sich neue Nachdenkaufgaben. Die Lehrperson liest zunächst sämtliche Aufgaben vor.
M 2a Nachdenkaufgaben 6 bis 10
SuS wählen eine neuen Partner / eine neue Partnerin, gehen zusammen zu einer selbstgewäöhlten Station und bearbeiten die gewählte Aufgabe. Die Ergebnisse halten sie auf kleinen Karten fest.Sie bearbeiten 1 bis 3 Nachdenkaufgaben.
M 2b Anwortkarten für Nachdenkaufgaben 6 bis 10
Die Gruppen, die dies wünschen, tragen ihre Ergebnisse vor und befestigen ihre ausgefüllten Karten am Plakat.Bis zu 10 weitere Felder können dabei belegt werden. Die mittleren acht Felder (in Kreuzform) bleiben weiterhin frei.
Dem Glück auf die Spur kommen (3)SuS unternehmen einen Gedankenspaziergang. Dabei wählen sie eine Bildkarte oder ein Sprichwort, das sie anspricht.Gedankenspaziergang: SuS laufen schweigend (evtl. bei leiser Musik) durch den Klassensaal. Dort sind Bildimpulse oder Sprichworte ausgelegt. Sie wählen einen der Impulse für eigene Überlegungen.
M 3
Bildkarten zum Thema Glück
M 4
Sprichworte zum Thema Glück
SuS befestigen den gewählten Impuls ebenfalls in einem der freien Quadrate des Plakates und begründen ihre Auswahl.Am Ende diese Schrittes sind nur noch die acht Felder in der Mitte frei.
SuS formulieren Aspekte, Tipps und Regeln für das Glücklichsein und notieren diese in ein Akrostichon.
SuS, die das wollen, präsentieren ihre Lösung.
Auf diese Weise entsteht ein „Glücksspickzettel“.
Beispiele: Nicht lÜgen, ELtern haben
Die Buchstabe des Buchstabensalats vom Beginn der Reihe können hierfür verwendet werden.
Baustein 2UnterrichtsschritteDidaktischer Kommentar | Materialien
Jesus spricht anders vom Glück.
(Mt 5, 3-10)
SuS betrachten das Plakat.Sie stellen fest, dass die frei gebliebenen Feld eine Kreuzform darstellen. Sie schließen daraus, dass es eine Jesus-Geschichte zum Glück gibt.
SuS hören einen Impuls und äußern sich dazu.Möglicher Impuls: „Jesus hat auch vom Glück gesprochen, aber anders.“
SuS hören, wie die erste Seligpreisung verlesen wird und beobachten, wie sie am Assoziationsteppich (oben Mitte) befestigt wird. Sie versuchen sich an einer Interpretation.M 5a Satzkarte Selig sind, die arm sind vor Gott.
SuS bearbeiten im Plenum ein Arbeitsblatt zu dieser Seligpreisung. M 6 Arbeitsblatt Plenum
SuS bearbeiten in arbeitsteiliger Gruppenarbeit Arbeitsblätter zu drei weiteren Seligpreisungen Jesu. M 7 Arbeitsblätter Gruppenarbeit
SuS präsentieren die Ergebnisse der Gruppenarbeit und befestigen die entsprechende Satzkarte auf einem freien Feld des Plakats.M 5b-d: Satzkarten Selig sind die trauern / die gewaltlos sind / die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit.
SuS verlesen die übrigen vier Seligpreisungen und befestigen sie auf den verbliebenen freien Feldern des Plakats.Nach diesem Schritt ist auf dem Plakat kein Feld mehr frei. Der Assoziationsteppich ist fertig „geknüpft“.
M 5e-h: übrige Satzkarten
SuS wählen eine Seligpreisung Jesu aus, die sie anspricht, und markieren sie in einer TextvorlageM 8 Textblatt Die Seligpreisungen Jesu

Dieses Bildungsmedium ist im Vorfeld der OER-Maker Impulse entstanden und dient als Beispiel.

CC BY-SA 4.0
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„Selig seid ihr …“ Wir denken nach über das Glück. Wie Matthäus von Jesus spricht. (my relilab) von , Lizenz: CC BY-SA .

Links zu den Bildungsplänen

Baustein 1: Dem Glück auf die Spur kommen

Wir denken nach über das Glück

„Gibt es Menschen, die immer glücklich sind?“ „Ist das Glück gerecht verteilt?“ „Gibt es Gegenstände, die Glück bringen?“ Schülerinnen und Schüler versuchen, angeregt durch Bilder, Sprichworte und Nachdenkaufgaben, dem Geheimnis des Glücks auf die Spur zu kommen. Die Ergebnisse der Überlegungen werden auf ein Plakat geklebt, das – einem gewebten Teppich vergleichbar – in der Unterrichtsreihe entsteht.
„Wenn das Glück dich besucht, biete ihm einen Sessel an.“

Baustein 1: Dem Glück auf die Spur kommen

Baustein 2: Jesus spricht anders vom Glück

Jesus spricht anders vom Glück

In Gruppen bedenken die Schülerinnen und Schüler nun einige der Seligpreisungen Jesu. Dabei erinnern sie sich auch an Unterrichtsthemen vergangener Schuljahre, die sie jetzt mit den Worten Jesu verbinden können. Am Ende der Unterrichtsreihe ist der Teppich der Seligpreisungen fertig geknüpft.

Baustein 2: Jesus spricht anders vom Glück

Dieses Material basiert auf einer Kopie der OER "Rut & Noomi".

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